Retail · 27.08.2026

Wie gelingt eine Verkaufsaktion mit QR-Code im Geschäft?

Ziel, Standort, Spielregeln, Gewinne und Inhalte: eine konkrete Methode, um eine QR-Code-Aktion mit SanGame in die Customer Journey einzubinden.

Jeux sur écrans affichage dynamique

Eine Verkaufsaktion mit QR-Code besteht nicht einfach darin, ein scanbares Quadrat auf einem Bildschirm zu zeigen. Damit Besucher teilnehmen, muss die Aktion sofort verständlich, am richtigen Ort sichtbar und auf die verfügbare Zeit abgestimmt sein. Ihr Erfolg hängt deshalb ebenso vom Szenario wie von der Einbindung in die Verkaufsfläche ab.

Mit SanGame scannt der Besucher einen QR-Code auf einem Digital-Signage-Display und nimmt über sein Smartphone teil. Der Bildschirm kann den Spielverlauf oder das Ergebnis anzeigen. Die Verbindung von gemeinsam sichtbarem Display und persönlichem Smartphone macht aus einer klassischen Ausspielung ein partizipatives Erlebnis.

Mit einem klaren operativen Ziel beginnen

Vor der Auswahl von Gestaltung oder Spielmechanik muss die Aufgabe der Aktion feststehen. Soll sie einen Aktionszeitraum beleben, eine Veranstaltung begleiten, ein Gewinnspiel ermöglichen oder einen zusätzlichen Blickanreiz schaffen? ein vorrangiges Ziel erleichtert Entscheidungen und verhindert, dass konkurrierende Botschaften den Ablauf überladen.

Das Ziel muss mit einer konkreten Situation im Geschäft verbunden sein. Eine Aktion am Eingang hat andere Bedingungen als ein Spiel in einer Aktionsfläche oder Wartezone. Am Eingang muss die Botschaft während der Bewegung verständlich sein. Wo Besucher länger verweilen, kann das Szenario etwas ausführlicher erklärt werden.

Einen eindeutigen Teilnahmeweg gestalten

Kunden müssen in wenigen Augenblicken verstehen, was sie tun können und was nach dem Scan geschieht. Eine gute Aufforderung verbindet eine klare Handlung, ein erkennbares Angebot und einen Hinweis auf den nächsten Schritt. wesentliche Regeln sollten vor der Teilnahme zugänglich sein, besonders wenn Gewinne vorgesehen sind.

  1. Mit einer Animation Aufmerksamkeit wecken, die aus der tatsächlichen Entfernung gut lesbar ist.
  2. Die erwartete Handlung in einem Satz erklären: QR-Code scannen und teilnehmen.
  3. Den QR-Code lange genug anzeigen, damit Besucher ihr Smartphone hervorholen können.
  4. Zwischen Bildschirm, Smartphone-Erlebnis und Ergebnis visuelle Kontinuität schaffen.
  5. Einen eindeutigen Abschluss mit Spielende, Ergebnis und möglichem nächsten Schritt vorsehen.

Einfachheit bedeutet nicht Beliebigkeit, sondern den Verzicht auf unnötige Hürden. Zu viele Hinweise, kleine Schriften oder Zwischenschritte können Besucher bereits vor dem Scan abschrecken. Die Content-Erstellung sollte deshalb vom konkreten Einsatz ausgehen und nicht nur auf ein attraktives Motiv zielen.

Display und Standort nach der Nutzung auswählen

Das Display ist der sichtbare Ausgangspunkt der Aktion. Ausrichtung, Größe, Helligkeit und Betrachtungsabstand müssen zur Umgebung passen. Der QR-Code muss scharf und erreichbar bleiben, ohne dass Teilnehmende den Kundenstrom behindern. Auswahl und Platzierung professioneller Displays sollten daher gemeinsam mit dem Szenario geplant werden.

  • Eingang: eine kurze Botschaft verwenden und keinen Halt im Hauptstrom erzeugen.
  • Aktionsfläche: das Spiel räumlich mit dem betreffenden Thema oder Anlass verbinden.
  • Wartezone: verfügbare Zeit nutzen, die Hinweise aber weiterhin knapp halten.
  • Display entlang der Customer Journey: Abstand und Winkel für bequemes Erkennen und Scannen prüfen.

Den Betrieb vor dem Start organisieren

Eine interaktive Aktion betrifft mehrere Verantwortungsbereiche. Das Marketing legt Ziel und Kampagnenidentität fest. Das Content-Team erstellt die Bildschirmbotschaften. Der Markt prüft Standort, Laufwege und Verständlichkeit. Sind Gewinne vorgesehen, müssen außerdem die geltenden Regeln und die Ausgabe der Gewinne im Voraus organisiert werden.

Der gesamte Ablauf sollte unter realen Bedingungen getestet werden: Annäherung, Lesen, Scan, Darstellung auf unterschiedlichen Smartphone-Formaten, Verständnis des Ergebnisses und Rückkehr zum Einkauf. So werden Details sichtbar, die ein Layout nicht zeigt, etwa ein zu kurz eingeblendeter QR-Code, schwacher Kontrast oder zu niedrig platzierte Hinweise.

Das Spiel in die Marktkommunikation einbinden

Die Aktion sollte nicht isoliert funktionieren. Sie kann auf einem weiteren Display angekündigt, am betreffenden Ort aufgegriffen und bei Fragen durch das Personal unterstützt werden. In einem Projekt für Digital Signage im Einzelhandel darf der Spielhinweis weder in einer überfüllten Playlist untergehen noch zu einem ungeeigneten Zeitpunkt erscheinen.

Nach dem Start bleibt die Beobachtung vor Ort unverzichtbar. Sehen Besucher die Einladung? Verstehen sie, dass sie ihr Smartphone benötigen? Können sie ohne Zögern und ohne Behinderung anderer scannen? Aus diesen Beobachtungen lassen sich Botschaft, Einblenddauer, Standort oder Hinweise gezielt anpassen.

Checkliste vor der Veröffentlichung

  • Verkaufsziel und Zielgruppe sind eindeutig formuliert.
  • Die Mechanik ist ohne zwingende mündliche Erklärung verständlich.
  • Der QR-Code ist sichtbar, stabil eingeblendet und aus Kundenposition getestet.
  • Display und Smartphone verwenden dieselben visuellen Orientierungspunkte.
  • Die Teams kennen den Ablauf und können zentrale Fragen beantworten.
  • Ende der Aktion und Entfernung der Inhalte sind eingeplant.

Interaktion zu einem sinnvollen Moment machen

Eine QR-Code-Aktion funktioniert, wenn sie den Kontext des Besuchers berücksichtigt: wenig Zeit, viele Reize und das Bedürfnis nach Klarheit. SanGame stellt die interaktive Verbindung zwischen Display und Smartphone her. Die Qualität des Erlebnisses hängt anschließend von Szenario, Inhalten, Platzierung und Organisation ab.

Sie planen eine Aktion im Geschäft? Kontaktieren Sie ALLSAN mit Ihrem Ziel, dem vorgesehenen Standort und dem gewünschten Ablauf, um eine passende SanGame-Aktivierung zu prüfen.